Weitere Öffnungen in der Priorisierungsgruppe 3

Mit der heutigen Fortschreibung des Impferlasses durch das Land NRW sind weitere Personen in der Priorisierungsgruppe 3 impfberechtigt.

  • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen (Bescheinigung und Nachweis der Pflegebedürftigkeit erforderlich) und Schwangeren (Bescheinigung und Kopie des Mutterpasses erforderlich),
  • Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen, die selber nicht geimpft werden können (Bescheinigung und Attest des Arztes nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 erforderlich),

Die Priorisierung und Terminierung dieser Gruppen über die Stadt Herne entfällt damit.

Außerdem sind die folgenden Berufsgruppen impfberechtigt (ausgefüllte Arbeitgeberbescheinigung muss im Impfzentrum vorgelegt werden):

  • Steuerfahnderinnen und Steuerfahnder
  • Beschäftigte im Verkauf im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten
  • Beschäftigte an weiterführenden Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
  • Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Das Arbeitsstättenprinzip ist für alle beruflich indizierten Impfungen aufgehoben. Personen mit einer beruflich indizierten Impfung können sich bei einem Impfzentrum ihrer Wahl impfen lassen.

Die Terminbuchung der oben genannten Gruppen erfolgt ab dem 06.05.2021 um 08.00 Uhr über das Buchungsportal der KVWL sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil: (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland.

Es wird ein mRNA Impfstoff (Biontech oder Moderna) genutzt. Eine Wahl des Impfstoffes ist nicht möglich.

Eine Terminierung über die Impfzentren ist ab dann nicht mehr vorgesehen, bereits gebuchte Termine bleiben natürlich bestehen.

Die Personen in den Priorisierungsgruppen 1 und 2 sind weiter impfberechtigt. Die weiteren Terminierungswege der Berufsgruppen in der Priorität 1 und 2 entscheiden sich in Kürze.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des MAGS NRW

Besonderheit zur Zweitimpfung AstraZeneca:

Das Ministerium weist zudem darauf hin, dass es sinnvoll sein kann, in den Arztpraxen das Impfintervall des AstraZeneca-Impfstoffs von zwölf auf neun Wochen zu verkürzen. Die Impfzentren sind weiterhin angehalten, die 12 Wochen Impfabstand wegen der höheren Wirksamkeit einzuhalten.