bookmark_borderKoordination des Impfgeschehens (KoCI)

Das Land hat für die Fortführung des Impfgeschehens koordinierenden CoVID-Impfeinheiten gebildet. In Herne übernimmt per Beauftragung durch die Stadt Herne das DRK diese Aufgabe. So ist sichergestellt, dass die Erfahrungen aus dem Impfzentrum auch in Zukunft effizient genutzt werden können, um das Impfgeschehen in Herne fortzuführen.

bookmark_borderImpfzentren des Landes schließen

Am Donnerstag, den 30. September 2021 hat um 20.00 Uhr das Impfzentrum Herne den Betrieb eingestellt.

Insgesamt wurden im Impfzentrum Herne 59.719 Erstimpfungen und 55.998 Zweitimpfungen durchgeführt.

Dies sind in Summe 116.643 Impfungen und damit 50% des gesamten Impfgeschehens in Herne.

Mit Stand 30.09. wurden in Herne 120.210 Erstimpfungen durchgeführt, 115.570 Personen waren vollständig geimpft.

bookmark_borderImpfungen ab 16 Jahren

Jugendliche ab 16 Jahren, die sich impfen lassen möchten, können dies ab sofort ohne vorherige Terminvereinbarung im Herner Impfzentrum in der Sporthalle am Revierpark Gysenberg, Am Revierpark 22, tun. Täglich von 14 bis 16 Uhr besteht – auch an den Wochenenden – dieses Angebot. Die Impfung erfolgt mit dem Vakzin von BioNTech. Es ist der einzige Impfstoff, der an diese Altersgruppe verimpft werden darf.

Zudem hat sich eine Änderung für Impfungen von Personen ergeben, die bereits eine Covid-19-Infektion hinter sich haben. Galt bislang für die Genesenen, dass sie erst sechs Monate nach Nachweis der Infektion geimpft werden dürfen, ist dieser Zeitraum nunmehr auf vier Wochen verkürzt worden.

bookmark_borderImpfen ohne Termin, Impfangebote

Das Impfgeschen in NRW und auch in Herne ist inzwischen weit forgeschritten. Momentan steht genügend Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung. Die Terminbuchungssystem der KVWL sind nicht mehr ausgebucht, auch kurzfristige Termine sind buchbar. Daher hat das Land NRW zwei weitere Regelungen getroffen:

Ab dem 12. Juli 2021 sind in allen Impfzentren neben den über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen vereinbarten Terminen umfangreiche Angebote zur Impfung ohne vorherige Terminvereinbarung zu schaffen. Vorrang im Zugang zur Impfung im Impfzentrum haben in jedem Fall Personen mit erfolgter Terminvereinbarung.

Im Impfzentrum Herne können Personen in der Zeit von 16-18 Uhr ohne Termin ihre Erstimpfung erhalten.

Darüber hinaus haben die Kreise und kreisfreien Städte ab sofort mobil aufsuchende Impfangebote für die Allgemeinbevölkerung zu schaffen, um eine möglichst hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung zu erreichen. Mit der Abnahme des Impfgeschehens in den Impfzentren sind niedrigschwellige Impfangebote – ohne vorherige Terminierung – an stark frequentierten Orten einzurichten.

In Herne wird es ab dem 12.07. mehrere Aktionen an verschiedenen Stellen in der Stadt geben. Details dazu werden in Kürze hier veröffentlicht.

bookmark_borderNeue STIKO Empfehlung zu Astra Zeneca

Durch die Änderung der STIKO-Empfhelung gilt für die Impfzentren des Landes ab dem 02.07.2021:

Jeder Person, die bereits eine Erstimpfung mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca erhalten hat, wird ab sofort zur Vervollständigung der Impfserie regelhaft eine Zweitimpfung mit dem Impfstoff des Herstellers BioNTech angeboten. Eine freiwillige Impfung mit AstraZeneca auf Wunsch bleibt weiterhin möglich.

Weiterhin gilt generell, dass Zweitimpfung dort stattfinden soll, wo auch die Erstimpfung durchgeführt wurde.

Für zurückliegend erfolgte Erstimpfungen mit AstraZeneca ist den geimpften Personen ein neuer Termin zur Zweitimpfung mit BioNTech nach frühestens 4 Wochen anzubieten.

Jeder volljährigen impfwilligen Person, die sich im Juli und August 2021 mit dem Impfstoff von AstraZeneca erstmalig impfen lässt, wird zur Vervollständigung der Impfserie in einem Abstand von mindestens 4 Wochen eine Zweitimpfung mit dem Impfstoff des Herstellers BioNTech angeboten.

bookmark_borderVerkürzung des Impfintervalls, Einzeltermine

Zur Verbesserung des Schutzes gegen die Delta-Variante des SARSCov-2-Virus wird das Impfintervall für die mRNA-Impfstoffe ab dem 01.07.2021 auf 4 Wochen verkürzt.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen ermöglichen ab dem 5. Juli 2021 die Buchung von Einzelterminen für Genesene in den Impfzentren. Darüber hinaus sind ab diesem Datum auch Umbuchungen von Zweitimpfungsterminen für mRNAImpfstoffe innerhalb des durch die Zulassung vorgesehenen Zeitraums möglich, um den impfwilligen Personen mehr Flexibilität einzuräumen.

bookmark_borderWegfall der Priorisierung in den Impfzentren

Mit dem 28. Impferlass hat das Land NRW die Priorisierung in den Impfzentren des Landes aufgehoben.

Ab dem 26. Juni 2021 können alle impfwilligen Personen ab 16 Jahren einen Termin im Impfzentrum buchen. Hierfür sind die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen zu nutzen.

Aufgrund der nun bestehenden Möglichkeit zur Impfung der breiten Allgemeinbevölkerung sind Personen, die bereits in den vergangenen Tagen einen Termin gebucht haben, die jedoch die zum Buchungszeitpunkt bestehenden Vorgaben hinsichtlich Alter, Vorerkrankung oder Berufszugehörigkeit nicht erfüllt haben, nicht von den Impfzentren zurückzuweisen.

Im Rahmen der Terminbuchung ist darüber hinaus zu gewährleisten, dass Personen ab 16 und unter 18 Jahren ausschließlich ein Impfangebot mit BioNTech erhalten.

Für folgende Personengruppen sollen aufsuchende Impfangebote erstellt werden:

o Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft,
o Beschäftigte in
o der Fleischindustrie,
o bei Paketdiensten,
o im Öffentlichen Personennahverkehr,
o im Baugewerbe sowie
o im Reinigungsgewerbe,
o 24-Stunden-Pflegekräfte,
o Prostituierte/Sexarbeiterinnen bzw. -arbeiter,
o Langzeitpatientinnen und -patienten in somatischen und psychiatrischen Krankenhäusern,
o Bewohnerinnen und Bewohner sozial benachteiligter Stadtteile.

Das Land hat ferner die Laufzeit der Impfzentren auf den 30. September 2021 begrenzt. Danach sollen die Kommunen Organisationseinheiten vorhalten, die koordinierend das weitere Impfgeschehen z.B. in Pflegeeeinrichtungen begleiten.

bookmark_borderÖffnung der Altersgruppe ab 60

Ab dem 23. Juni 2021 sind Erstimpfungen für folgende Personengruppen
möglich:
a) Personen ab 60 Jahren,
b) Personen mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer SARS-CoV-2-Infektion haben,
c) Beschäftigte in Krankenhäusern sowie
d) Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Die Terminbuchung erfolgt über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen und wird am 23. Juni 2021 freigeschaltet.

Weiter stehen Impf-Kontingente für Wahlhelfende, Mitarbeitende in Justizvollzugsanstalten und diplomatischen Korps zur Verfügung.

bookmark_borderImpfbrücke für priorisierte Gruppen

Der Krisenstab der Stadt Herne hat heute folgende Informationen bekannt gegeben:

Bislang sind in Herne bereits fast 48.000 Menschen gegen Corona erstgeimpft worden. Die Stadt Herne geht davon aus, dass noch am Wochenende die Marke von 50.000 Erstgeimpften erreicht wird.
Im Herner Impfzentrum ist die sogenannte Impfbrücke am Dienstag, 27. April 2021, erfolgreich gestartet. Mit einer Impfbrücke werden Personen aus einer priorisierten Gruppe (gem. Impf-Verordnung) ausgewählt und kurzfristig per SMS über einen Impftermin benachrichtigt. Die Impfung erfolgt dann noch am gleichen Tag. Durch den Einsatz der Impfbrücke soll sämtlich verfügbarer Impfstoff verimpft werden, um den Verfall von Impfstoff zu verhindern. Die Stadt Herne appelliert daher noch einmal an alle Bürgerinnen und Bürger, Impftermine im Impfzentrum entweder wahrzunehmen oder diese bei Nichtwahrnehmung abzusagen. Da neben der Absage von Terminen auch ein zusätzliches Impfkontingent kurzfristig für berechtigte Berufsgruppen zur Verfügung stand, kam die Impfbrücke am Dienstag erstmals zum Einsatz. Die Stadt Herne weist darauf hin, dass es aktuell nicht möglich ist, sich aktiv für die Impfbrücke vormerken zu lassen. Außerdem ist auch bei diesem Benachrichtigungssystem die Impfreihenfolge zu beachten.

Die Stadt Herne wird gegenüber dem Land NRW anzeigen, dass es in der Stadt logistisch möglich ist, weitere Impfdosen für vulnerable Gruppen zu verimpfen, wenn diese durch das Land zur Verfügung gestellt werden können. Die Verimpfung von bis zu 500 weiteren Dosen täglich wären ohne größere Aufwände möglich.