bookmark_borderImpfen ohne Termin, Impfangebote

Das Impfgeschen in NRW und auch in Herne ist inzwischen weit forgeschritten. Momentan steht genügend Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung. Die Terminbuchungssystem der KVWL sind nicht mehr ausgebucht, auch kurzfristige Termine sind buchbar. Daher hat das Land NRW zwei weitere Regelungen getroffen:

Ab dem 12. Juli 2021 sind in allen Impfzentren neben den über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen vereinbarten Terminen umfangreiche Angebote zur Impfung ohne vorherige Terminvereinbarung zu schaffen. Vorrang im Zugang zur Impfung im Impfzentrum haben in jedem Fall Personen mit erfolgter Terminvereinbarung.

Im Impfzentrum Herne können Personen in der Zeit von 16-18 Uhr ohne Termin ihre Erstimpfung erhalten.

Darüber hinaus haben die Kreise und kreisfreien Städte ab sofort mobil aufsuchende Impfangebote für die Allgemeinbevölkerung zu schaffen, um eine möglichst hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung zu erreichen. Mit der Abnahme des Impfgeschehens in den Impfzentren sind niedrigschwellige Impfangebote – ohne vorherige Terminierung – an stark frequentierten Orten einzurichten.

In Herne wird es ab dem 12.07. mehrere Aktionen an verschiedenen Stellen in der Stadt geben. Details dazu werden in Kürze hier veröffentlicht.

bookmark_borderImpfbrücke für priorisierte Gruppen

Der Krisenstab der Stadt Herne hat heute folgende Informationen bekannt gegeben:

Bislang sind in Herne bereits fast 48.000 Menschen gegen Corona erstgeimpft worden. Die Stadt Herne geht davon aus, dass noch am Wochenende die Marke von 50.000 Erstgeimpften erreicht wird.
Im Herner Impfzentrum ist die sogenannte Impfbrücke am Dienstag, 27. April 2021, erfolgreich gestartet. Mit einer Impfbrücke werden Personen aus einer priorisierten Gruppe (gem. Impf-Verordnung) ausgewählt und kurzfristig per SMS über einen Impftermin benachrichtigt. Die Impfung erfolgt dann noch am gleichen Tag. Durch den Einsatz der Impfbrücke soll sämtlich verfügbarer Impfstoff verimpft werden, um den Verfall von Impfstoff zu verhindern. Die Stadt Herne appelliert daher noch einmal an alle Bürgerinnen und Bürger, Impftermine im Impfzentrum entweder wahrzunehmen oder diese bei Nichtwahrnehmung abzusagen. Da neben der Absage von Terminen auch ein zusätzliches Impfkontingent kurzfristig für berechtigte Berufsgruppen zur Verfügung stand, kam die Impfbrücke am Dienstag erstmals zum Einsatz. Die Stadt Herne weist darauf hin, dass es aktuell nicht möglich ist, sich aktiv für die Impfbrücke vormerken zu lassen. Außerdem ist auch bei diesem Benachrichtigungssystem die Impfreihenfolge zu beachten.

Die Stadt Herne wird gegenüber dem Land NRW anzeigen, dass es in der Stadt logistisch möglich ist, weitere Impfdosen für vulnerable Gruppen zu verimpfen, wenn diese durch das Land zur Verfügung gestellt werden können. Die Verimpfung von bis zu 500 weiteren Dosen täglich wären ohne größere Aufwände möglich.