bookmark_borderImpfungen für Kinder und Jugendliche im Impfzentrum

Im Herner Impfzentrum können ab sofort auch Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren mit dem BioNTech-Impfstoff gegen Covid-19 geimpft werden.

Derzeit empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) beim Robert-Koch-Institut die Impfung gegen Covid-19 für Kinder ab 12 Jahren bei Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen oder bei einem regelhaften Kontakt zu Personen mit einem erhöhten Risiko schwerer Krankheitsverläufe. Gemäß Stiko können auch weitere Kinder und Jugendliche nach ärztlicher Aufklärung und Risikoakzeptanz eine Impfung erhalten.

Voraussetzung für diese Impfung ist, dass alle Sorgeberechtigten mit ihrer Unterschrift ihr Einverständnis zu dieser Impfung erklären. Dies kann auf dem Aufklärungsbogen oder durch eine Vollmacht geschehen.

Es müssen nicht beide Sorgeberechtigten anwesend sein. Die/der zu Impfende kann auch von einer dritten, durch die Sorgeberechtigten bevollmächtigten Person zur Impfung begleitet werden, wenn alle Sorgeberechtigten der Impfung bereits zugestimmt haben und die Impfunterlagen unterschrieben haben.

Unter www.semplan21.de/x/izh/index2.php?m=4029125 oder über den QR-Code können Termine für Kinder und Jugendliche vereinbart werden. Falls keine Termine verfügbar sein sollten, bitten wir Sie, etwas später erneut in das System zu schauen, da neue Termine regelmäßig eingestellt werden. Durch die Terminvergabe stellen wir sicher, dass zu diesem Zeitpunkt ein Kinder- und Jugendarzt vor Ort ist, um die Beratung und Aufklärung vorzunehmen.

bookmark_borderWegfall der Priorisierung in den Impfzentren

Mit dem 28. Impferlass hat das Land NRW die Priorisierung in den Impfzentren des Landes aufgehoben.

Ab dem 26. Juni 2021 können alle impfwilligen Personen ab 16 Jahren einen Termin im Impfzentrum buchen. Hierfür sind die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen zu nutzen.

Aufgrund der nun bestehenden Möglichkeit zur Impfung der breiten Allgemeinbevölkerung sind Personen, die bereits in den vergangenen Tagen einen Termin gebucht haben, die jedoch die zum Buchungszeitpunkt bestehenden Vorgaben hinsichtlich Alter, Vorerkrankung oder Berufszugehörigkeit nicht erfüllt haben, nicht von den Impfzentren zurückzuweisen.

Im Rahmen der Terminbuchung ist darüber hinaus zu gewährleisten, dass Personen ab 16 und unter 18 Jahren ausschließlich ein Impfangebot mit BioNTech erhalten.

Für folgende Personengruppen sollen aufsuchende Impfangebote erstellt werden:

o Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft,
o Beschäftigte in
o der Fleischindustrie,
o bei Paketdiensten,
o im Öffentlichen Personennahverkehr,
o im Baugewerbe sowie
o im Reinigungsgewerbe,
o 24-Stunden-Pflegekräfte,
o Prostituierte/Sexarbeiterinnen bzw. -arbeiter,
o Langzeitpatientinnen und -patienten in somatischen und psychiatrischen Krankenhäusern,
o Bewohnerinnen und Bewohner sozial benachteiligter Stadtteile.

Das Land hat ferner die Laufzeit der Impfzentren auf den 30. September 2021 begrenzt. Danach sollen die Kommunen Organisationseinheiten vorhalten, die koordinierend das weitere Impfgeschehen z.B. in Pflegeeeinrichtungen begleiten.

bookmark_borderÖffnung der Altersgruppe ab 60

Ab dem 23. Juni 2021 sind Erstimpfungen für folgende Personengruppen
möglich:
a) Personen ab 60 Jahren,
b) Personen mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer SARS-CoV-2-Infektion haben,
c) Beschäftigte in Krankenhäusern sowie
d) Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Die Terminbuchung erfolgt über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen und wird am 23. Juni 2021 freigeschaltet.

Weiter stehen Impf-Kontingente für Wahlhelfende, Mitarbeitende in Justizvollzugsanstalten und diplomatischen Korps zur Verfügung.

bookmark_borderWeitere Öffnungen in der Priorisierungsgruppe 3

Mit der heutigen Fortschreibung des Impferlasses durch das Land NRW sind weitere Personen in der Priorisierungsgruppe 3 impfberechtigt.

  • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen (Bescheinigung und Nachweis der Pflegebedürftigkeit erforderlich) und Schwangeren (Bescheinigung und Kopie des Mutterpasses erforderlich),
  • Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen, die selber nicht geimpft werden können (Bescheinigung und Attest des Arztes nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 erforderlich),

Die Priorisierung und Terminierung dieser Gruppen über die Stadt Herne entfällt damit.

Außerdem sind die folgenden Berufsgruppen impfberechtigt (ausgefüllte Arbeitgeberbescheinigung muss im Impfzentrum vorgelegt werden):

  • Steuerfahnderinnen und Steuerfahnder
  • Beschäftigte im Verkauf im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten
  • Beschäftigte an weiterführenden Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
  • Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Das Arbeitsstättenprinzip ist für alle beruflich indizierten Impfungen aufgehoben. Personen mit einer beruflich indizierten Impfung können sich bei einem Impfzentrum ihrer Wahl impfen lassen.

Die Terminbuchung der oben genannten Gruppen erfolgt ab dem 06.05.2021 um 08.00 Uhr über das Buchungsportal der KVWL sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil: (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland.

Es wird ein mRNA Impfstoff (Biontech oder Moderna) genutzt. Eine Wahl des Impfstoffes ist nicht möglich.

Eine Terminierung über die Impfzentren ist ab dann nicht mehr vorgesehen, bereits gebuchte Termine bleiben natürlich bestehen.

Die Personen in den Priorisierungsgruppen 1 und 2 sind weiter impfberechtigt. Die weiteren Terminierungswege der Berufsgruppen in der Priorität 1 und 2 entscheiden sich in Kürze.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des MAGS NRW

Besonderheit zur Zweitimpfung AstraZeneca:

Das Ministerium weist zudem darauf hin, dass es sinnvoll sein kann, in den Arztpraxen das Impfintervall des AstraZeneca-Impfstoffs von zwölf auf neun Wochen zu verkürzen. Die Impfzentren sind weiterhin angehalten, die 12 Wochen Impfabstand wegen der höheren Wirksamkeit einzuhalten.